Entstehung

 

 

 

 

 

 

 

Der ehemalige Besitzer Ludwig Weibel aus Gossau hatte die Anlage zusammen mit seinem Vater in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts zu bauen begonnen. Schnell wuchs der Park ins Unermessliche und fand an verschiedenen Ausstellungen Verwendung. Zum letzten Mal ist die Anlage 1990 an der <<Hafa>> in Wiesbaden aufgestellt worden, wo sie 75'000 Personen faszinieren und begeistern konnte. Zerlegt und in Kisten verpackt, lagerte sie seit über 10 Jahren ungenutzt.

Im Jahre 2002 entschloss sich Weibel zum Verkauf des gewaltigen Werkes. Nebst Orten in der Region hatte u.a. auch Düsseldorf starkes Interesse zum Erwerb der Anlage. Ausschlaggebend für den Zuschlag an den Standort Lichtensteig waren sicher die starke Verbundenheit Weibels zum Toggenburg wie auch die Seriosität des vorgelegten Projektes.

Von Januar - Mitte März 2003 waren die Vereinsmitglieder des Model Train Club Toggenburg damit beschäftigt, die Lokalitäten zu renovieren und die Anlage originalgetreu aufzubauen und sie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die Anlage und die gross angelegte Tribüne bedecken zusammen eine Fläche von 1000 Quadratmetern. Im Massstab 1:45 umfasst das gewaltige Endprodukt 1200 Meter Spur-0-Schienen, 7 Doppelkreuzungen und 73 Weichen/Engländer und wurde auf einer Fläche von 40x12 Metern verlegt. Das Bahnhofsareal ist 22 Meter lang und mit 20 Geleisen verbunden. Die Bergstrecke überwindet eine Steigung von 0.80 Meter Höhendifferenz. Rund 30 Lokomotiven, 150 Personen- und 100 Güterwagen mit einer Länge von 1 bis 7 Metern dienen als Rollmaterial. Ein Autotransportzug mit 100 Volkswagenmodellen ergänzt die Ausstellung. "Unsere Eisenbahnanlage ist etwas ganz Besonderem, da sie nicht elektronisch, sondern elektromechanisch wie in vergangenen Zeiten betrieben wird. Wir schätzen die moderne Technik sehr, sind aber alle Fans von den Vorgänger-Modellen der heutigen Züge", meint Ernst Kengelbacher (Präsident Club) schmunzelnd. Gesteuert wird alles von einem selber gebauten Schaltpult aus. Für die Blocksicherungen sorgen 170 alte Telefonrelais. Eine Servicewerkstatt kümmert sich kompetent um sämtliche Reparaturen und Erneuerungen. Zusätzlich bereichern selbstgebaute  Wohn- und Geschäftshäuser im Massstab 1:50 diese Anlage. Diverse Scheinwerferbeleuchtungen und Tonbanderklärungen mit Klang- und Kirchengeläute vollenden die Erlebnisstätte.

Einen Bericht von toggenburg.tv erleben Sie hier:   link

Die Anlage wurde natürlich in der Zwischenzeit angepasst und ausgebaut.

Im weiteren steht ein Bistro zur Verfügung, welches als altes "Bahnhöfli" dargestellt und mit viel Liebe auf- und ausgebaut wurde.