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Technik |
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Grösse: |
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Kompositionen: |
17
Züge, wovon bis zu 13 Kompositionen gleichzeitig verkehren |
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Schienennetz: |
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1100m, wovon die
Kompositionen eine Steigung von 0.65m zu überwinden haben.
Die Anlage enthält 45 Weichen. Es ist eine funktionierende
Oberleitung mit 650 Masten vorhanden für die konstante
Wagenbeleuchtung. Auf jedem Oberleitungsmasten brennt ein
Lämpchen. Es existieren 9 von einander unabhängige Fahrkreise
mit 6 Kehrschlaufen. |
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Steuerung: |
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Automatische Zugsicherung
mit 170 Telefonrelais. Telefonschrittschalter lassen die Züge bei
grünem Licht langsam anfahren. Für Fahrten über abgelenkte Weichen,
sowie vor Haltesignalen, wird die Fahrspannung für die Züge automatisch
reduziert. Im Vollbetrieb, inkl. Beleuchtung sämtlicher Personenwagen,
nimmt die Anlage bei einer Spannung von 20 Volt Wechselstrom eine
Stromstärke von 60 Amperes auf. |
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Vorführung: |
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Eine Vorführung
der Anlage von 25 Minuten Dauer wird von einer Schalttrommel mit 60
Microswitchschaltern vollautomatisch gesteuert. Es handelt sich
dabei um folgende Funktionen: |
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Start und Stopp
der verkehrenden Züge |
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Steuerung des
Tonbandes (Zeitliche Synchronisation mit der Schalttrommel) |
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Regulierung der
Scheinwerfer (Dämmerung) |
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Automatische
Diashow inkl. Steuerung der Leinwand |
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Start von 12
Zugskompositionen, so dass sie gleichzeitig das 22m lange
Bahnhofareal durchfahren |
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Zurückspulen des Tonbandes und
Vorbereitung der nächsten Vorführung, so dass für diese nur noch 1
Startknopf gedrückt werden muss. |
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Sondermodelle: |
4 Ae 8/8 sowie 2
Ae 4/8 - Diese existieren im wirklichen Leben nicht und wurden als
Sondermodelle für diese Anlage angefertigt. Ebenfalls vorhanden sind
2 Ae 8/14, Modelle der so genannten Land-Lokomotive mit 12'000 PS
und 40m Länge, angefertigt aus je 4 einmotorigen Hag-Lokomotiven.
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Ein
silberfarbenes, 1.5m langes, Modell des eleganten deutschen
Gliedertriebzuges SENATOR. Der siebenteilige
Tages-Gliederzug "Senator" der DB hatte an jedem Ende ein Maschinengestell,
die Zwischenwagen dagegen nur Einachs-Laufgestelle erhalten. Ausser den vier
Antriebsdieselmotoren waren auch noch zwei Hilfsdieselmotoren eingebaut.
Nach umfangreichen Erprobungen, bei denen noch verschiedene kleine Mängel
beseitigt werden konnten, kam der Tages-Gliederzug ab 1954 zum planmässigen
Einsatz zwischen Frankfurt/Main und Hamburg. Dieser luxuriös und mit einer
Vollklimatisierung ausgestattete Zug blieb ein Einzelstück und wurde schon
nach wenigen Jahren ausgemustert, genau wie der DSG-Nacht-Gliederzug [Basel
(Zürich) Hamburg]. Dieser Zug wird nach beendigter Runde
vollautomatisch auf einem Rückfahrgeleise abgestellt. Für dieses
Manöver werden 7 Telefonrelais, 3 Microswitches an der Trommel, 1
Timer-Relais, sowie auf der Anlage 2 Read-Kontakte, verwendet.
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Besonderes: |
Erstellt wurde die
Anlage seinerzeit mit Landschaftsgestaltung, mit z.B. 1500
Tannenbäumchen, sowie einigen Dutzend Modellbauten. Darunter befinden
sich der Wiener Westbahnhof, die Rollladenfabrik Griesser in Aadorf,
das Frei-Geschäftshaus in Olten, die Kirche von Flawil, das
Fabrikgebäude Paul Weibel AG in Gossau, wo die Anlage ihren Anfang
nahm. Vervollständigt wurde der Gebäudebau mit vielen
Einfamilienhäusern. Um dem heutigen Publikum die Eleganz der
Kehrschlaufen näher zu bringen, wurde bewusst auf die
Landschaftsgestaltung verzichtet. |
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Schaltpult
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Schaltpult: |
Das Schaltpult
umfasst folgende Steuerungsmodelle: |
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Einen
Ringtransformator zur Regulierung der Eingangsspannung auf 220 Volt.
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2 Anzapftransformatoren von 8
bis 22 Volt in Zwei-Volt-Schritten, welche auf 30 Regulatoren für die
Fahrspannung geschaltet sind. Jeder Regulator ist mit einem
Wärmepaket-Kurzschlussausschalter abgesichert. |
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250 Weichen- und
Streckenschalter. Ein Signal-Lämpchen für jede Weiche brennt, wenn diese
abgelenkt ist. |
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Die Kontaktfedern der 170
Telefonrelais sowie sämtliche Verbindungskabel zur Anlage sind hinter dem
Schaltpult auf ein ausklappbares Feld von 2500 Lötstiften geschaltet, welche
minutiös nummeriert und nach ausführlichen Schaltplänen miteinander
verbunden sind. |
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Auf einem Schienenplan sind
sämtliche Strecken und Weichen mit der entsprechenden Nummerierung
eingezeichnet, so dass jeder Zug an einer beliebigen Stelle angehalten und
wieder gestartet werden kann.
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Sound
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Der Sound der
Multimediashow ertönte aus einem Revox-Spulentonband aus dem Jahre
1964/1965. |
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